In Oberfranken gibt es neun Kreis- und vier Stadtjugendringe. Sie sind die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und Jugendorganisationen auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte. Auch sie sind Gliederungen des Bayerischen Jugendrings (Körperschaft des öffentlichen Rechts).  

Die jeweiligen Aufgaben, Ziele und Positionen legen die Jugendringe in ihren Vollversammlungen fest und beauftragen die Vorstände und Geschäftsstellen mit deren Umsetzung.

Die Kreis- und Stadtjugendringe setzen sich für die Belange junger Menschen ein. Die  ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder verstehen sich als Lobbyisten der Jugend, indem sie die Interessen und Belange der Jugendlichen bündeln und in die gesellschaftliche Diskussion einbringen, z.B. in der Öffentlichkeit, der Politik oder gegenüber Behörden.

Dies geschieht u.a. durch:

  • die Teilnahme und Mitgestaltung in den Jugendhilfeausschüssen;
  • die Mitwirkung bei der Bauleitplanung;
  • die Erstellung von kommunalen Jugendplänen;
  • die Förderung der Jugendarbeit auf Stadt- bzw. Kreisebene;
  • die Trägerschaft von Einrichtungen der Jugendarbeit, wie z.B. Jugendzeltplätze
  • und Jugendfreizeitheime (meist übertragene öffentliche Aufgaben).

Hier sind die Geschäftsstellen der Kreis- und Stadtjugendringe in Oberfranken.